of LALi

About me

Der richtige Weg
zeigt sich im Gehen …

of LALi

About me

Der richtige Weg
zeigt sich im Gehen …

Kreative Kinderstube

Ich wurde 1963 in Wien geboren und wuchs im ruhigen  Grün-Bezirk Hietzing auf, wo meine Familie schon lange verwurzelt war: Auf der ehemaligen Hauptstraße des Bezirks (heute die Linzerstraße) lag der milchproduzierende Gutshof meiner Urgroßeltern, die Straßenbahn wurde von ihren Pferden gezogen. Auch die Saat für meine Laufbahn war familiär angelegt: Mein Urgroßvater war Kunstmaler und entwarf Motive für das berühmte Augarten-Porzellan, mein Vater arbeitete als Landwirt für eine Genossenschaft im Getreidehandel, meine Mutter in der Modebranche.

Vom Puppenkleid zum eigenen Outfit

Mit ihr gemeinsam nähte ich Kleider für meine Puppen, und ihre Stilsicherheit äußerte sich in unseren Outfits. Zu Weihnachten fertigte ich alles selbst, vom Geschenk bis zum Papier: Mit Begeisterung strickte ich Strümpfe oder nähte Handschuhe, hatte immer neue Ideen. Mit meiner besten Freundin trennte ich Schottenröcke auf, um den Schnitt abzeichnen und aus anderen Stoffen neue Kilts nähen zu können.

Der richtige Weg zeigt sich im Gehen

Eigentlich wollte ich Modezeichnerin werden, doch meine Eltern meinten, ich wäre am Gymnasium besser aufgehoben. Als ich meinen Vater zu einem Kunden begleitete, beschloss ich angesichts eines golden leuchtenden Weizenfelds, ebenfalls Landwirtschaft zu studieren. Während des Studiums hatte ich natürlich kein Geld für Designer-Mode, also entwarf und nähte ich meine Kleidung selbst, um up to date zu sein. Nach meinem Abschluss in Agrarökonomie ergriff ich die Chance, in der Geschäftsführung eines internationalen Saatgutkonzerns zu arbeiten. 1999 kam mein Sohn zur Welt. Ich wollte für ihn da sein, aber auch aktiv bleiben und mich weiterentwickeln. Ich begann, Agrarpädagogik zu studieren, was mir in Folge einen Job in der Öffentlichkeitsarbeit der Forschungsstelle für Wein- und Obstbau bescherte.

Seit der Gründung meines eigenen Labels LALi 2018 setze ich mein gesammeltes Wissen und meine Erfahrung ein, um meine größten Leidenschaften zu leben und mit meinem Slow-Fashion-Konzept etwas zu bewegen.

The story of LALi

Schon immer hatte ich eine besondere Liebe zur Handarbeit. Nach einem anstrengenden Tag im Büro gab es für mich keine bessere Entspannung, als zu stricken. Ich fertigte viel für Freunde und Freunde von Freunden, unter denen ich den Ruf einer modischen Trendsetterin hatte. Alle wollten haben, was ich selber trug: Selbst Entworfenes, Handgenähtes, Strick mit Chic!

Eines Tages sah mich ein Mitarbeiter meines Mannes beim Stricken und war überrascht, weil er das in Österreich noch nie gesehen hatte – anders als in seiner Heimat, der rumänischen Bukowina, wo strickende Frauen zum Alltagsbild gehören. Ich fragte nach, und er erzählte mir von der prekären wirtschaftlichen Situation des Landes, besonders der Pensionistinnen. Ich gab ihm Wolle samt einem Modell für eine Mütze mit und sagte ihm, ich könne Hilfe gebrauchen, selbstverständlich gegen angemessene Bezahlung. Das Ergebnis übertraf bei weitem meine Erwartungen – neue Muster, die ich noch nie gesehen hatte! – und eine Idee war geboren. Sie ermöglichte mir einerseits, eine ganze Kollektion von Mützen in größerer Stückzahl herzustellen und anzubieten, andererseits Frauen auf eine sinnvolle Weise zu unterstützen, was mir schon lange ein persönliches Anliegen war. Der Name für mein Label war schnell gefunden: LALi – mein Spitzname, den ich meiner jüngeren Schwester verdanke, weil sie als Kind „Elisabeth“ nicht aussprechen konnte. Seither habe ich ein feines Sortiment verschiedener Accessoires entwickelt, das aktuelle Fashion-Styles mit sozialem Engagement und Umweltbewusstsein auf immer neue, kreative Weise verbindet: Neben den Cashmere-Mützen gibt es Taschen aus Vintage-Stoffen, Loden und Hirschleder, Silberschmuck, Tücher und Schals … alles mit Liebe von Hand gefertigt!

The spirit of LALi

Meine Faszination für Mode, Farben und Materialien verbindet sich in den LALi-Accessoires mit der Ästhetik der Natur und der verschiedenen Kulturen, die mich inspirieren.
In meinen Designs werden Handarbeitstechniken aus aller Welt umgesetzt und bleiben dadurch lebendig.

Für die Handarbeit beschäftige ich Frauen, die nicht im normalen Arbeitsalltag integriert sind und die Möglichkeit bekommen, durch ihre Fähigkeiten ihren Lebensstandard zu verbessern. Außerdem beauftrage ich lokale Betriebe, die damit wichtige Unterstützung erhalten.

Umweltschutz ist der rote Faden in der Produktion aller LALi-Accessoires. Aus meinem Agrar-Studium weiß ich, worauf es dabei ankommt: Rohstoffe aus klein strukturierten bäuerlichen Betrieben, Upcycling von Wolle und Stoffen, wiederverwendbare Verpackungen.

©TEXT: Ruth Cerha, freie Autorin und Musikerin aus Wien, kocht in ihrer „word kitchen“ Texte
für kreative und innovative Unternehmer*innen auf den Punkt.

LALi-Design ist wie seine Träger*innen:
schick, qualitätsbewusst, weltoffen, verantwortungsvoll.

Was schnell kommt, verschwindet auch schnell wieder.

In der Langsamkeit liegt eine Schönheit, an der wir uns lange freuen können.

Slow fashion is our passion!